Engagement gegen Breitbandlücken

Gastbeitrag von Jens Peter Franke

Foto: Jens Peter Franke, Breitbandinitiative DSLnachPankow

Foto: Jens Peter Franke, Breitbandinitiative DSLnachPankow, Email an den Autor

So erstaunlich es klingt, schnelle Zugänge zum Internet sind in Berlin keine Selbstverständlichkeit. Damit ist nicht das stadtweite freie WLAN gemeint und dies gilt auch keineswegs nur für die zunehmend nachgefragten, besonders leistungsfähigen Zugänge. Sondern schon bei  einer vergleichsweise geringen Bandbreite von zwei Mbit/Sekunde bestehen deutliche Lücken.Von 95 Berliner Ortsteilen waren einer Studie des TÜV Rheinland zufolge Mitte 2011 drei Dutzend unzureichend erschlossen. Funkangebote wie das beschleunigte UMTS („HSPA“) schaffen technologiebedingt nur selten Abhilfe. Bei der Verfügbarkeit hochbitratiger Zugänge liegen acht Ortsteile bei unter 50 Prozent, fünf davon haben sogar nur einstellige Prozentwerte. Gerade mal ein knappes Dutzend Ortsteile verfügen über eine 90-prozentige Versorgung mit Anschlüssen ab 50 Mbit/s.

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