Der Begriff Kreativwirtschaft

Begriffsdefinition

Eine einheitliche, länderübergreifende Definition der Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesländer erfolgte auf der Wirtschaftsministerkonferenz im Jahr 2008. Danach wird jedoch zwischen Kulturwirtschaft und Kreativwirtschaft unterschieden. Welche Teilmärkte/Branchen hinzugezählt werden, ist aber nachwievor unscharf. Wir richten uns in unseren Beiträgen nach dem Berliner Kulturwirtschaftsbericht 2008 und in Bezug auf den Bericht der Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag.

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Kreativwirtschaft und Staatliche Förderung – eine Übersicht

(über zusätzliche Links und Hinweise sind wir sehr dankbar, bitte an emanuel.wyler@kreativblog-berlin.de mailen)

Die Kreativ- und Kulturwirtschaft (für eine Begriffsdefinition siehe auch den lesenswerten Kulturwirtschaftsbericht) hat in Berlin einen hohen Stellenwert. Allerorten wird deren Wichtigkeit betont, für die Wirtschaft, für den Tourismus, für eine lebendige und dynamische Stadt. Das geschieht auch mangels Alternativen: Der Anteil der Arbeitsplätze im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe sinkt, andere Dienstleistungsbranchen wie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sind relativ klein. Durch die dynamische Szene, die vielen Hochschulen, die Internationalität und die historische Situation, die verhältnismäßig günstige Mieten ermöglicht, ist die Kreativ- und Kulturwirtschaft im internationalen Vergleich Berlins größte Stärke, und soll entsprechend gefördert werden.

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