TEILEN, HABEN, TEILHABEN: Share Economy – Neue Konsumkultur oder innovatives Geschäftsmodell?

Veranstaltung des Arbeitskreises Kreativwirtschaft im Fachausschuss Wirtschaft, Arbeit, Technologie der Berliner SPD

„Jetzt ein Auto“. Nicht das eigene, sondern nur geliehen für den Moment. Das gleiche Prinzip mit Elektroroller, Fahrrad oder Kleidung – in Berlin geht fast alles. Hier boomt die Share Economy, die gemeinsame zeitlich begrenzte Nutzung von Ressourcen.

Berlin ist der Ort, wo Neues entsteht, neue Geschäftsmodelle ausprobiert und Startups der Share Economy auf einen neugierigen und quirligen Markt treffen. Wir schauen genauer hin und diskutieren zusammen mit Unternehmen der Share Economy.

Ist Teilen das neue Haben? Und können alle daran teilhaben? Welche Chancen hat Berlin durch die Share Economy? Wo entstehen Risiken?

Wir wollen diskutieren mit:

  • Christiane Harders Kommunikation und PR drivy (Car-Sharing mit Privatfahrzeugen)
  • Anastasia Albert Head of Communication Mila AG (Vermittlerin von Crowd Services)
  • Valerian Seither Geschäftsführer Emio (Elektroroller-Sharing Berlin)
  • Christian Vollmann Geschäftsführer Nebenan.de (Nachbarschaftsplattform)
  • Björn Böhning (Senatskanzlei Berlin)
  • Gerd Scholl (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung)
  • Johannes Jakob (Gewerkschaft DGB)

Hierzu laden wir ein:

am Dienstag, 03.05.2016 um 19.00 Uhr im Impact Hub Berlin-Kreuzberg · Friedrichstraße 246 · 10969 Berlin
Erreichbar mit: Bus M41, 248 sowie U1 und U6 (Hallesches Tor)

Um Anmeldung wird gebeten unter www.spd.berlin/share-economy oder telefonisch unter 030.4692-222

6. Verleihung des FairFilmAward

Am 13. Februar ist es soweit: Die Filmschaffenden e. V., Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen, laden anlässlich der Berlinale 2016 zum Empfang in die Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin ein. Im Rahmen der Veranstaltung wird zum sechsten Mal die Auszeichnung FairFilmAward, ehemals DER HOFFNUNGSSCHIMMER, vergeben.

Der „Hoffnungsschimmer“ wurde in „FairFilmAward“ umbenannt. Faire Filmprojekte sind durchaus nicht mehr nur eine ferne Utopie, sondern es gibt Jahr für Jahr gut geplante und fair durchgeführte Filmprojekte in allen Genres. Es ist also möglich, sowohl die Mitarbeiter fair zu behandeln und zu bezahlen, als auch ein gutes Produkt abzuliefern. Allerdings zeigt dieser Award leider auch, dass das immer noch nicht selbstverständlich ist.

Fairnesskriterien sind u.a.:

  • gesetzeskonforme Arbeitszeiten
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • faire Verträge und Gagen
  • Arbeitsklima, Kommunikation
  • Professionalität
  • Konfliktlösung
  • Gleichbehandlung der Mitarbeite

Wie in den vergangenen Jahren richtete das Netzwerk crew-united.com, bei dem 28.000 Filmkreative, Schauspieler und Produktionsmitarbeiter gelistet sind, die Branchenumfrage zur Fairness in der Film- und Fernsehproduktion aus. Die bestbeurteilten Produktionen sind für den FairFilmAward nominiert. Der endgültige Gewinner wird durch eine erneute, eingehende Umfrage unter den Teams und Darstellern ermittelt.

Die Nominierten in 2016 (für das Produktionsjahr 2015) sind:

  • Polizeiruf 110 – Wölfe
    TV-Film (Reihe)
    Claussen+Putz Filmproduktion GmbH (vormals Claussen+Wöbke+Putz)
  • Tatort – Das Recht sich zu sorgen
    TV-Film (Reihe)
    Claussen+Putz Filmproduktion GmbH (vormals Claussen+Wöbke+Putz)
  • SMS für Dich
    Kinospielfilm
    Hellinger / Doll Filmproduktion GmbH
  • Radio Heimat – Damals war auch scheiße!
    Kinospielfilm
    Westside Filmproduktion GmbH
  • Dr. Klein (Folge 13-24)
    TV-Serie
    Bavaria Fernsehproduktion GmbH
  • Rico, Oskar und der Diebstahlstein
    Kinospielfilm
    Lieblingsfilm GmbH (vormals: schlicht und ergreifend Film GmbH

Auch dieses Jahr gibt es wieder Produzenten und Produktionsleiter, die schon einmal oder mehrfach nominiert wurden, weil sie auf ihren Grundsätzen bestehen. Aber neue wachsen nach, deren Team sie auf die vorderen Plätze nominiert, weil sie in einem guten Arbeitsklima, mit offener Kommunikation, mit tarifgemäßen und gesetzlichen Gagen und Arbeitszeiten gute und preiswürdige Ergebnisse erreichen.

„Die Filmschaffenden“ wollen die Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Regelungen zu einem wichtigen Kriterium der Zuteilung öffentlich-rechtlicher Aufträge und Förderungen machen.

Die Filmschaffenden e.V. ist der Dachverband der Filmschaffenden-Verbände in Deutschland. Die Bundesvereinigung wurde 2007 in Berlin gegründet. Sie vertritt die übergreifenden gemeinsamen Interessen der Filmschaffenden in der Bundesrepublik Deutschland gegenüber Produzenten, Sendern und Verwertern sowie gegenüber allen Institutionen der Wirtschafts- und Kulturpolitik.

DER FairFilmAward, ehemals Hoffnungsschimmer, die Auszeichnung für faire Produktionsbedingungen am Set wurde 2011 zum ersten Mal vergeben. Die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände hat diese undotierte Auszeichnung bei Film- und Fernsehproduktionen geschaffen. Das Würdigungskriterium ist so einfach wie selten: Faire Arbeitsbedingungen am Set und die Einhaltung tariflicher Regelungen. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk  crew united  können über 30.000 Filmschaffende ihre fairste Film- oder Fernsehproduktion, bei der sie mitgewirkt haben, beurteilen. Diese größte Jury Europas kann folgende Formate bewerten: TV-Film, TV-Film (Reihe), TV-Mehrteiler, Kinospielfilm, TV-Serie und Dokumentationen mit einem erheblichen fiktionalen und inszenierten Anteil. Voraussetzung ist der Abschluss der Dreharbeiten in 2015.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.die-filmschaffenden.de.


Oben stehender Text mit freundlicher Genehmigung von http://www.laxypr.de/

Konsolidierung und teils immer noch prekär

Die Kreativwirtschaft in Berlin und Brandenburg durchläuft eine Phase der Konsolidierung. Die Euphorie und Aufbruchstimmung aus den Jahren seit 2011 ist deutlich gedämpfter, so konstatiert es der aktuelle Kultur- und Kreativwirtschaftsindex 2015 (KKI).

Dabei hat sich die Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin und Brandenburg zu einer festen Säule der Wirtschaft entwickelt. Bei den Umsätzen (im Jahr 2013) zieht die Branche mit 15,6 Mrd. Euro mittlerweile fast mit der Bauwirtschaft gleich und beschäftigt inzwischen fast 220.000 Erwerbstätige (Angestellte und Selbstständige). Tendenz: weiter steigend.

Dennoch werden im Detail teils erhebliche Unterschiede in der Situation der Teilmärkte deutlich. Nachwie vor ist der Anteil der Kreativen, die von ihren Einkommen schlecht oder gar nicht leben können in den Bildenden und darstellenden Künsten dramatisch hoch. Prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse sind in diesen Bereichen trotz wirtschaftlich guter Gesamtlage nach wie vor anzutreffen. Dabei ist umso alarmierender, dass sich diese Branchen von der Politik schlecht oder gar nicht unterstützt fühlen (42% der Befragten laut KKI).

Zugleich droht Berlin durch den schnellen Wandel gerade im Bereich günstiger Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten einen seiner wesentlichsten Standortvorteile zu verlieren. War dies in früheren Untersuchungen des KKI noch umgekehrt und die gute Wohnraumsituation in Berlin einer der Hauptanziehungspunkte für den Zuzug von Kreativen in die Hauptstadt, so hat sich dies inzwischen ins Gegenteil verkehrt. Dennoch bleibt Berlin wegen seiner Dichte an kulturellen Angeboten, der touristischen Attraktivität, der Vielzahl an Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten und dem hohen Grad der Internationalisierung nach wie vor ein attraktiver Standort. Die Kultur- und Kreativwirtschaft steht dabei zugleich in Symbiose mit vielen anderen Wirtschaftszweigen der Region.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft hat schon für sich in den letzten Jahren nicht nur auf Bundesebene, sondern noch stärker in Berlin-Brandenburg zugenommen. Darüber hinaus geht von ihr jedoch auch eine starke Strahlkraft in andere Wirtschaftszweige aus, z. B. in den Tourismus, oder in alle Branchen, deren Fachkräftebindung durch einen kulturell attraktiven Standort erheblich verbessert wird. Insofern lohnt es, diesem Sektor besondere Aufmerksamkeit zu widmen. (Quelle: KKI2015, S. 3).

Während die Anzahl der Neugründungen in den Kreativbranchen weiterhin rückläufig ist, nimmt das Alter der Unternehmen weiter zu. Daraus lässt sich schließen, dass sich die Kultur- und Kreativwirtschaft stabilisiert und in Teilen bereits in Konsolidierung begriffen ist. Das Marktumfeld entwickelt sich dagegen positiv. Die Absätze für Güter der Kultur- und Kreativbranche stiegen seit 2011 kontinuierlich an, d.h. dass zunehmend mehr Güter auch in der Region abgesetzt werden können und Berlin-Brandenburg damit als Absatzregion an Bedeutung gewinnt. Dennoch spiegeln sich die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (noch) nicht in den Einkommen wieder. Hier geben im KKI nur noch 38% der Befragten an, mit ihren Einkommen zufrieden zu sein.

Das die Kultur- und Kreativbranche äußerst heterogen strukturiert ist, zeigt sich im aktuellen KKI sehr deutlich. Um Berlin also künftig als Metropolregion der Kultur- und Kreativwirtschaft zu behaupten, braucht es daher in den kommenden Jahren verstärkte und gezielte Anstrengungen seitens der Politik.

Der aktuelle Kultur- und Kreativwirtschaftsindex (KKI) für 2015 ist abrufbar unter: http://www.berlin.de/projektzukunft/ikt-wirtschaft/mobile/artikel/kultur-und-kreativwirtschaftsindex-veroeffentlicht-branche-ist-endgueltig-bedeutender-wirtschaftsfa/

Mit zehn Punkten zur digitalen Hauptstadt

„Berlin auf dem Weg zur digitalen Hauptstadt“ – so lautete der Titel der Agenda, die Anfang Dezember 2015 gemeinsam von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller und  dem Präsidenten der Technischen Universität Berlin Prof. Dr. Christian Thomsen vorgestellt wurde.  Wie  dieser Weg zurückgelegt werden kann, zeigten beide ganz plastisch: Sie fuhren mit einem autonom fahrenden Wagen aus der Werkstatt der FU-Forschergruppe „autoNOMOS“ über die Straße des 17. Juni zur Pressekonferenz.

Ende Juni 2015 hatte sich der Berliner Arbeitskreis für Digitalisierung konstituiert. Mit dabei :  mehr als 50 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft . http://be-digital.berlin/mitglieder-des-arbeitskreises/

Mit einem Zehn-Punkte-Plan hat er im Dezember seine Arbeit  beendet.  „Der Digitalisierung kommt bei der Entwicklung von Berlin eine Schlüsselrolle zu“, so Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. „Gleich, ob bei Smart City-Themen, Industrie 4.0 oder vielen Geschäftsmodellen der Startups – digitale Lösungen und Anwendungen gewinnen eine immer größere Bedeutung. Als Land Berlin setzen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen, auch mit der jetzt verabschiedeten 10-Punkte-Agenda.“  Die zehn Punkte im Überblick:

30 neue IT-Professuren

Die vorgesehenen neuen Professuren sollen an allen beteiligten Berliner Hochschulen angesiedelt werden.  Professuren in der Informatik, zu den Themen Smart Cities und Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing, Mobilfunktechnologien, Smart Mobility oder 3D-Technologien werden dabei  eher an der TU Berlin angesiedelt,   Fachgebiete wie z.B.   Digital Humanities, Digital Democracy, Digitalisierung in der Schule oder Digital Policies and Trust ebenso wie Professuren zum Thema E-Health und Smart Medical Data eher an der FU Berlin, der HU Berlin und an der Charité. Die UdK wird im Bereich Design einbezogen. Für 20 der 30 Stellen, so die Aussage von Thomsen,  sind  bereits die notwendigen Mittel eingeworben.

Zentrum „Digitale Zukunft“

Hochschulübergreifend soll die Zusammenarbeit in einem Zentrum „Digitale Zukunft“, gefördert von der Einstein-Stiftung,  organisiert werden.  „Mit diesem Zentrum „Digitale Zukunft“ schafft Berlin einen deutschlandweit einmaligen hochschulübergreifenden Nukleus für die Digitalisierung“, heißt es in der Agenda.  Für die öffentlich finanzierten Wissenschafts- und Kulturbereiche soll  eine umfassende Open-Access-Kultur etabliert werden.

Wettbewerb um die „digitalen Köpfe“

Zusätzlich zu den neuen Professuren wird Berlin  Top-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  als Visiting Fellows vorübergehend in die Stadt holen.

Zukunftstechnologie 5G im Test

Mit dem neuen Datenübertragungsstandard 5G soll in ausgewählten Testgebieten die Infrastruktur geschaffen werden, die innovative Firmen für die Entwicklung und den Test ihrer Produkte – etwa das autonom fahrende Auto – brauchen.

Stärkung der E-Health-Kompetenz

Zu den Stärken der Stadt gehört der Gesundheitsbereich.  Mit dem Aufbau der  digitalen Patientenakte sollen hier die Fähigkeiten gebündelt werden.  Ergebnisse aus der Praxis und der Forschung sollen einfacher zugänglich werden.

Bessere Perspektiven für Frauen in der IT-Forschung

Im IT-Bereich sind Frauen bislang besonders deutlich in der Minderheit. Berlin will hier mit besonderer Förderung einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten.

Bewerbung um Exzellenz-Projekte

Bei der Ausschreibung zur Exzellenzinitiative werden sich die Berliner Universitäten und die Charité im kommenden Jahr mit  einem gemeinsamen Antrag zur Digitalisierung beteiligen. Darüber hinaus erfolgt eine Bewerbung  um ein nationales „Internet-Institut“ für Forschungsfragen der digitalen Gesellschaft, das   vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben worden ist.

Digitale Inhalte in der Aus- und Weiterbildung

Die Digitalisierung kommt in der Aus- und Weiterbildung an.  Neue Ausbildungsmodule, aber auch ganz neue Ausbildungsgänge können entwickelt werden.

Pläne für ein digitales CityLAB

In einem CityLAB Berlin als interdisziplinärer und ressortübergreifender Institution sollen  Stadtentwickler, Ingenieure und Kreative ebenso wie etablierte Wirtschaft und Startups „kooperativ und querdenkerisch zusammenwirken“, so die Agenda.  Themen werden die Digitalisierung und die Smart City sein. Das Konzept sollen Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie und die Technologiestiftung Berlin entwickeln.

Förderangebote zur Digitalisierung

Innovative Gründungen und Startups, aber  auch die Digitalisierung des breiten Mittelstandes sollen finanziell besser gefördert werden.  In der  zweite Jahreshälfte 2016 soll ein neues Kreditprogramm zum Thema Mittelstand 4.0 starten. „Mit ,Berlin Mittelstand 4.0‘ sollen Investitionen in Erweiterungen und innovative Technologien von Unternehmen mit bis zu 3.000 Beschäftigten des produktiven Gewerbes, der IT-Branche und des Dienstleistungsgewerbes finanziert werden“, so die Beschreibung in der Agenda.

Für den Prozess ist eine Internetseite eingerichtet worden, auf der in Zukunft über die Umsetzung der zehn Punkte berichtet werden soll: http://be-digital.berlin/

Kreativwirtschaft wächst moderat und gründet weniger

Aussagen aus dem aktuellen Monitoring-Bericht des BMWi

Der aktuelle Monitoring-Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeigt positive Entwicklungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft auf. So sind die Umsätze um 2% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • 249.000 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft
  • 146 Milliarden EUR Umsatz in 2014 (+2,2%)
  • 1,62 Millionen Beschäftigte (abnehmende Zahl der geringfügig Beschäftigten)

Das Wachstum in der Branche ist dabei sehr unterschiedlich verteilt. Während der Werbe-, Presse- und Kunstmarkt weiterhin schrumpfen, wächst die Software- und Gamesbranche deutlich überdurchschnittlich mit 7%.

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft nimmt weiterhin ab, ein positiver Trend, der bereits seit einigen Jahren anhält. Nach wie vor ist die Kultur- und Kreativwirtschaft vorwiegend von Klein- und Kleinstunternehmen geprägt. In den Unternehmen sind durchschnittlich 4 Menschen tätig. Insgesamt liegt die Zahl der Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft aber über den Beschäftigtenzahlen der Automobilindustrie, dem Maschinenbau oder der chemischen Industrie.

Die Zahl der Neugründungen hat weiter nachgelassen und erreicht nun den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Mit Ausnahme der der Software- und Gamesbranche sind alle anderen Teilmärkte seit Jahren rückläufig. Das ist insofern bedeutend, als dass es gerade die kleinen und neu gegründeten Unternehmen sind, welche als besonders innovativ eingeschätzt werden. Die Innovationskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft strahlt dabei auch in andere Branchen aus.

Der Monitoring-Bericht ist abrufbar auf den Seiten des BMWi unter: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Navigation/Mediathek/publikationen,did=741868.html